Rund um Altenahr

Zugegeben das Wetter war nicht optimal, und die Vorhersage versprach eine Kaltfront mit Orkanböen einzelnen Gewittern und seitlich Peitschenden Regen. All das Interessiert einen hart gesottenen Wanderer erst mal nicht und geht los 😀
Mir war doch etwas schummrig, ob das Sinn machen würde, bin aber einfach los gegangen.

Ich Starte also im Zentrum, gehe in Richtung Kirche und an dieser Links den Berg hinauf. Von oben hat man den Blick des Obigen Bildes,dieser Weg führt Bis zum Parkplatz an der Schnellstraße die auch nach Adenau führt, überquere diese und biege wenig später scharf nach Links ein, und folge dem teils sehr schmalen Pfad unterhalb der Ehemaligen Bergstation von der Stillgelegten Seilbahn.

Bis hier her Tröpfelte es etwas vor sich hin, der Wind war auch eher harmlos, also wollte ich strecke gut machen ehe es später los ging.

Inzwischen kam ich gut voran und erreichte einen schönen Ausblick.

Nun ging es nach Kreuzberg hinab, dort durch den Ort und der etwas Hochwasserführenden Ahr entlang, und auf der anderen Seite den Berg hinauf Richtung Michelskopp.

Auf Höhe des Horn’s gab’s den ersten herrlichen Ausblick in die Weite, und bis ins Siebengebirge, wo offenbar schon das Unwetter tobte

ich war so fasziniert von diesem Ausblick, dass ich nicht bemerkte wie mir die Äste um die Ohren flogen 😮 , in der Zwischenzeit war der Sturm da und schüttelte die Bäume ordentlich durch, kein beruhigender Anblick, und in Anbetracht dessen was ich noch vor mir habe.

Also gings weiter, der Original weg führte nun allerdings weiter bergauf, ich aber habe den Linken Fahrweg genommen, und bin später erneut links gegangen, hier ging es Steil bergab!

Halb rechts dem kleinen Pfad auf dem Schrock folgend, kam ich auch dort unversehrt an. Hier begeisterte mich der Blick nicht so wirklich, die Bäume waren zu hoch geworden, evtl. Stutzt dort oben im Frühling jemand die Äste und gibt die Sicht frei.

Nach Westen wurde es nun Dunkler und man sah den Regen näher kommen, nun überlegte ich, ob ich dort in der Hütte Mittag machen sollte, da ich nicht wusste wie lange und heftig das ganze wird, stieg ich hinab.

Ein sehr schmaler Weg windet sich um den Berg und ich musste oft aufs Navi gucken ob ich noch richtig war, da immer mal wieder Trampelpfade ab gingen.

Mittlerweile hat mich der Regen erreicht und kam quer, dass die Regenjacke nichts Taugt war mir nach ner std etwa klar, als es auch innen nass wurde 😦 . Immerhin war es warm, und ich sah Beschilderungen.

Hier ging der weg von Wandernbonn
links ab, ich bevorzugte allerdings geradeaus zu gehen, da mir der kürzer erschien.

Durch den lichten Laubwald ging es also noch ne ganze weile auf dem Grad entlang, was mit nicht gefiel, da der Sturm und Regen nicht nach ließen im gegen teil.

Auf einer Lichteren Fläche ankommend, kam mir das Areal bekannt vor, hier ging ich vor gut 10 Jahren schon mal, und erkannte sofort alles wieder.

Da es Stark Regnete gab es längere zeit leider keine Bilder dazu 😦

30 Minuten später war ich unten an der Ahr, und war froh die Ahrtalbahn zu sehen, wie gut manchmal die Zivilisation tun kann 😀

Ich überlegte ob ich direkt über der Brücke, und durch den Tunnel nach Altenahr gehe, oder doch noch an der Ahr entlang. Ich brauchte mich nur zu betasten und die Entscheidung war leicht.

Pitschnass ging es an der Ahr entlang, wobei sich Matschige Anteile stark in grenzen hielten, ich hatte sogar das Gefühl, dass es noch etwas gefroren war.

An dieser stelle wo ich nun hin kam, kann man im Sommer gut baden.

Es war zeitweise knapp, 10-20cm mehr und ich wäre endgültig nass gewesen.

Als eine Fahrstrasse kam, kam ich kurze zeit später auf der anderen Tunnelseite und dem Parkplatz raus, der fast überflutet war.

Durch den ort wollte ich nicht gehen, und umgelächter zu entgehen, ging es weiter an der Ahr, über der Brücke und zum Auto

Hier gibt’s den link zum Track

Streckenlänge 14,1km
Gehzeit ohne Pause 4std

Einkehren: Kann man im Ort in unzähligen Restaurants(Saison-abhängig) . Auf hatte der kleine Kiosk wo man Pommes Schnitzel etc bekommt, direkt an der Brücke.

Mit der Ahrtalbahn kommt man direkt bis zum Startpunkt dieser Tour, von Remagen aus.

Mit dem Auto Fährt man vom Meckenheimer dreieck, die B257 Richtung Adenau/Altenahr und kommt an einer Sommerrodelbahn vorbei. Nach 2-3km geht es links ab nach Altenahr.

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4 Gedanken zu “Rund um Altenahr

  1. ja, dass mache ich meist auch immer. Ich habe aber, auch weil ja nix los ist, direkt an der Straße was gefunden 🙂 . Danke, man muss auch mal was außergewöhnliches machen, auch wenn ich mich wegen des Sturmes nicht bis ganz hinauf getraut habe, war die Tour trotzdem herrlich gewesen, anders wärs wenn Hochnebel gewesen wäre, und man hätte keine Sicht gehabt, dann wäre ich wohl ne andere Strecke gegangen. Hat zwar komplett bei der Tour getröpfelt, und vor allem am ende stark geregnet, da ich eh nass war machte mir das nix mehr, ich habe mich im Auto umgezogen. Hab mich am BF hingestellt, Motor laufen lassen, mich umgezogen und die Haare am Gebläse getrocknet 😀 , so sah ich wenigstens halbwegs vernünftig aus, und konnte irgend wo was futtern gehen 🙂

    Morgen solls nur vormittags noch regnen oder Schnee geben, nachmittags dann besser. mal schauen je nachdem wanns besser wird, überlege ich noch mal ne Tour zu machen.

    Wenn man allerdings schon im regen/Schnee los fährt, hab ich meist wenig Lust, wenn ich einmal unterwegs bin kann ichs eh net ändern, sollte es dann los gehen

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  2. Hallo Elke
    Ich fand sie schön, leider kam der Regen etwa 1 gute std zu früh :-(. Habe damit gerechnet das es bis etwa 14 uhr weitestgehend Trocken bleibt. Mich ärgert sowas aber auch nicht, da ich trotzdem die Erholung, die Aussichten und die Tour an sich mitnehmen kann 🙂

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  3. Du machst ja echt Sachen, bei so ’nem Wetter! Mich würden da keine 10 Pferde zum Wandern treiben. Und so ganz ungefährlich ist das auch nicht. Trotzdem ’ne tolle Leistung, bei den Bedingungen! 🙂 An der Pommesbude an der Brücke habe ich mich übrigensd auch schon öfters gestärkt. Inzwischen parke ich aber in Altenahr immer am Bahnhof. Wenn man dann nach der Wanderung dort im „Hotel Lang“ einkehrt, bekommt man die kompletten Parkgebühren erstattet! Das Essen ist auch nicht schlecht. Nachteil: Die haben kein Faßbier (nur Flaschen)!!! (Wo gibt’s denn so was???) Na ja, an der Ahr trinkt man halt Wein. Den mag ich zwar auch sehr gerne, aber nach einer anstrengenden Wanderung definitiv nicht! Trotz alledem finde ich es eine gute Idee, das Parken „für lau“ mit einem anständigen Essen zu verbinden… 🙂

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  4. Ich bin im Nachhinein doch heilfroh zu Hause geblieben zu sein 🙂
    Die Gegend ist ja absolut toll, da kann man ja Tage wandern und bald ist der Frühling da, dann sind auch die Aussichten besser.
    Eine Toru für Unerschrockene war das wohl eher 🙂
    VG Elke

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