Ein Wirklicher Traumpfad im Bergischen Land

Mir wurde geraden unbedingt mal den Wupperweg zu gehen, da gibt’s eine nette Runde ab Unterburg.
Zur Recht frühen Stunde bin ich dann vom Parkplatz, wo auch die Seilbahn drüber verläuft gestartet.

Als ich die erste Steigung erklommen habe, konnte ich mir ein erstes Bild machen, von diesem Herrlichen Tal abschnitt, noch sind noch nicht all zu viele Blätter an den Bäumen, und man kann gut hindurch sehen.
Auf der gegenüber liegenden Seite, fallen mir Leitungen über der Straße auf, und ich Rätselte ob da eine Straßenbahn fährt, oder ob es ein Bus sein könnte? Die Auflösung dazu gibt es später.

Nun aber führt mich der gut ausgebaute und breite Waldweg weiter oberhalb der Wupper entlang, es grünt und Blüht überall, und man hört die Vögel singen, was ist das für eine wonne 🙂

An ersten kleineren Aussichtspunkten, oder sagen wir mal es lichtete sich zeitweise der Wald 😀 , bekam man wieder neue Eindrücke von der umgebung.
Jetzt ging es bergab, und ich kam endlich ans Wasser, wobei das hier komisch war, da es kaum floss, schnell stellte ich fest, dass es leider nur ein Nebenarm sein muss, und ging etwas Zerknittert weiter 😀

Lautes Hundegebell drang in meine Ohren, ich hätte lieber weiter den Vögeln zugehört, aber so ist das nun mal wenn man an einem Tierheim vorbei läuft, dafür wurde das Gebell schnell durch Plätscherndes Wasser abgelöst, und ich fande mich am Wasserwerk wieder, auf einer Fahrstrasse ging es dann weiter, bis ich einen Parkplatz erreichte.

Hier ging es über einer Brücke nach Glüder, den Campingplatz konnte ich von meinem Weg aus gut sehen, ich bog also vor der Brücke nach Links ein und folgte dem Wupperweg weiter.

Der Weg wurde zu einem Pfad und und ging stetig bergauf, diese Wege kannte ich bisher meist nur vom Rheinsteig. Von oben konnte man gut auf Balkhausen und dem Gut Höhenscheid gucken, und natürlich tief ins Tal.

der Weg schlängelte sich oben entlang, dann ging es auch mal Bergab, um einen der kleinen Bäche zu queren, deren Namen stets auf den Holzschildern steht.

Schon recht nass oben herum, kam ich am Landhaus Wupperhof an, dass gegen 12uhr zu hatte?? Schade dachte ich mir, den ein Kühles Bier wäre jetzt genau das richtige gewesen, und was zum Essen. Nun gut, also mußte ich mich mit Wasser meinem Salat zufrieden geben.

Ich guckte auf das Navi, und stellte fest, dass der Track eigentlich geradeaus, also eher Berghoch ging, ich wollte aber unbedingt, endlich mal direkt am Wasser laufen, also Bog ich gleich hinter der Brücke rechts ab, und folgte dem Breiteren Fahrweg.

Ich erreichte eine erste Wiese, heeeeeeeeeeerrlich war es dort, man sah Kaninchen oder Hasen, und es roch so schöööööön, ich kam an einem Wehr das offenbar der Fischzucht diente? Jedenfalls gab es dort auf dem Boden eine Bank, so das man seine Füße ins Wasser legen konnte.

Mit fast neuen Füßen ging es bald weiter, und ich erreichte über den Klingenpfad, Balkhause, dass ich schon von der anderen Seite sah, viele kleine schmucke Häuser stehen dort, und ein kleiner Lebensmittelwagen fährt dort herum, damit die Leute sich das nötigste kaufen können.

An der Straße entlang komme ich zum Schleifermuseum, Balkhauser Kotten, dass Museum ist Kostenlos, und sie hatten auch geöffnet, hätte nur Klingeln brauchen, da es mich nicht so sehr Interessiert reichte mir der Anblick von außen, und das alte Mühlrad.

An der Straße entlang mit wenig Verkehr, ging es weiter bis Glüder, und am Campingplatz vorbei, ich kam zu einem größeren Parkplatz an deren ende ein Restaurant steht,die aber offenbar geschlossen haben, so vergammelte die große Fläche, und die Natur breitete sich aus.

Nicht weit von dort, erreichte ich eine Stelle, an dem Steine aus dem Wasser ragten, und so eine Insel bildeten, die man gut erreichen konnte, es sah wie in Norwegen aus, einfach schön, und auf dem angeschwemmten Baumstamm konnte man super Rasten!

Erneut kam ich an dem Tierheim vorbei, und die Hunde sahen mich trotz schon dichteren Laubwerks.

An der Brücke folgte ich der Wupper weiter, und sah einen kleinen Rastplatz, auf dem 2 seltsame Gebilde standen
Eine Umgedrehte Tonne auf 2 Füßen?? ich Trat näher und konnte ein Schild sehen wo drauf stand“Regenhörtonne“als Mülltonne wäre die viel brauchbarer gewesen, da es an der Strecke so gut wie keine gibt. Aber wer stellt sich den bei Strömendem regen da rein, nur um zu hören wie das Klingt? Seltsame Sachen was die Leute hier so machen.

Es ging weiter dem Herrlichen breiten Wanderweg folgend, direkt an der Rauschenden Wupper entlang, als bald kam ein kleiner back vom Berg hinunter, und ich Wunderte mich erneut, sah man dort eine lange Metallstange oder Eisenstange, mit einem größeren Trichter vorne, der nah am Wasser aufgestellt wurde. Hier sollte man das Plätschern des Wassers deutlicher hören können. Ich aber habe den Bach mehr benutzt um mich erneut frisch zu machen. Den mittlerweile war es gegen 14uhr und Recht warm geworden.

An einem Halbrunden Wehr? Das ich schon von oben sah, kam ich nun direkt ran. Sowas habe ich noch nie gesehen, auf der anderen Seite, sah ich eine Fisch aufstieg Treppe. An einem Klärwerk vorbei, kam ich auch schon in Unterburg an,das ich unterhalb der Landstraße umging. Und jetzt sah ich auch, was es mit den Oberleitungen auf sich hat.

Hier fährt wirklich ein Bus mit Strom! Die Leitungen werden offenbar dazu benutzt, um Umweltschonender den steilen Berg hinauf zu fahren? Einen anderen Sinn sehe ich da nicht.

Nun kam ich zum Restaurant Wupperterrasse und konnte meinem Körper endlich das wieder geben was ich ihm genommen habe.

Hier der Track zur Tour

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4 Gedanken zu “Ein Wirklicher Traumpfad im Bergischen Land

  1. Danke Guido, ich lade im laufe des Tages auch noch 2 Videos hoch:-) , war gestern dazu zu genervt, weil mir youtube zu lange lädt 😦 , also versuche ich heute mal mein Glück

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  2. Es ist eine wunderbare Strecke, die ich schon zigmal in beiden Richtungen gegangen bin und immer wieder gehe. Ein paar Anmerkungen noch:
    1. Hinter dem Balkhauser Kotten geht links der „Erzgebirgspfad“ (ein schöner Waldweg) ab, dem man bis Glüder folgen kann, so daß man nicht an der Straße lang gehen muß.
    2. Die Oberleitungen findet man in ganz Solingen. Sie sind für die sog. O-Busse, eine Solinger Spezialität. Näherers hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Oberleitungsbus_Solingen
    3. Zur Gastronomie: Das Landhaus Glüder wird leider bereits seit Jahren nicht mehr betrieben. Die Minigolf-Anlage nebenan dümpelt so vor sich hin. Haus Wupperhof soll eine sehr gute Küche bieten, hat aber außer sonntags nur abends geöffnet (wie leider viele Restaurants). Ausprobiert habe ich die Küche noch nicht, da mir das Preisniveau doch etwas arg „gediegen“ erscheint.
    4. Das Schleifermuseum Balkhauser Kotten hat für Intessenten der bergischen Industriegeschichte einiges zu bieten: http://www.balkhauser-kotten.de/
    5. Ein paar Kilometer wupperabwärts sollte man den so wunderbar gelegenen Wipperkotten (einen Doppelkotten) besonders beachten, der ebenfalls einen Museumsbetrieb unterhält: http://www.schleiferei-wipperkotten.de/ Auch in diesem Bereich der Wupper läßt es sich wunderbar wandern und man bekommt sehr viel Interessantes geboten.

    Eine Ergänzung noch: Bei “Regenhörtonne” etc. handelt es sich um ein Kunstprojekt, das im Rahmen der “Regionale 2006″ entstand: http://www.ulrike-boehme.de/kontextkunst/works/23_1000wassertal.htm Die Objekte sollen nach der Absicht der Künstlerin die “Vielfalt des Wassers erlebbar machen” und die Sinne dafür schärfen.

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