Rheinburgenweg von Bad Salzig nach Sankt Goar

Bei meinen Vorbereitungen zu dieser Wanderung, war ich sehr skeptisch, da der Rhein Hochwasser führt, und weder Sankt Goar noch Bad Salzig Webcams haben oder ein Ort in der Umgebung, sollte es Riskant bleiben. Nun den, ich bin es eingegangen.

Sehr früh ging es am Sonntag morgen los, damit ich die Bahn um 8:39uhr in Sankt Goar erreichen konnte. Eine gute halbe Stunde kam ich in Sankt Goar an, mich erwarteten die Fluten schon, und ich musste erst mal ne weile suchen wo ich mein Auto sicher abstellen könnte. Nachdem ich es erst direkt an der Straße abgestellt habe, schien mir der Ort zu unsicher, und ich fuhr durch eine Bahnunterführung, und habe den Wagen etwas höher geparkt.

Pünktlich um 8:46uhr kam ich in Bad Salzig an, guckte auf das Navi und sah schon nach einigen Metern eine Beschilderung des Rheinburgenweges.

Zuerst ging es durch den Ort, der deutlich sicherer liegt als Sankt Goar, da hinter der Bahnlinie. Ich gewann schnell an Höhe, und so sah ich mich unterhalb des Sportplatzes wieder, nach dem ich zu vor eine Parkanlage durchquert habe.

Es ging nun in den Wald, da ich am Abend zu vor im Internet gelesen habe, dass die Wege durch die Weinberge Gesperrt sind, hatte ich ein ungutes Gefühl, und kurze zeit später wusste ich auch warum.

Der Weg stieg nun etwas Steiler an, und es wurde immer Matschiger, an einer stelle die etwa 50m lang war, habe ich keine Ausweichmöglichkeit mehr gefunden und musste mitten durch den etwas Tieferen Matsch, immerhin konnte ich mir kurz vor dem ende des Matschigen Teiles, den gröbsten Dreck abwaschen.

Ich kam nun oben am 1 Aussichtspunkt an. Es eröffnete sich mit ein Panorama nach Norden, über Bad Salzig und weiter den Rhein hinab.

Da der Wind zu dieser frühen Stunde eiskalt war, hielt ich mich nicht lange auf, und ging weiter. Die noch Tiefe Sonne mit dem Gelb Blühenden Ginster ergab eine Wunderbare Stimmung 🙂

Weiter ging es mit schönen Weitblicken oberhalb entlang, bis mich der Weg in Serpentinen hinab nach Hirzenach geführt hat

Lange bleibe ich nicht dort unten, den meine Allergie holt mich ein, also gehts mit ein paar Bildern weiter, steil bergan. Der dortige Bach Toste nur so, es war schon ein wenig unheimlich, da man damit rechnen mußte, dass auch diese kleineren Bäche Hochwasser führen, dies war hier nicht wirklich der fall, etwas höher schon aber Hochwasser war keines aus zu machen.

Ich kam nun über den Eselspfad nach Holzfeld, hier Begrüßte mich eine Herde Ziegen, etwas entfernt davon machte ich erst mal ne längere Rast, die Aussicht war einfach zu Herrlich um weiter zu gehen 🙂

Es ging noch einmal durch ein Matschiges Stück, um dann wieder Bergauf geführt zu werden. Hier oben Sah ich fast nur Wiesen, verblühte Rapsfelder, solche Hochebenen gefallen mir immer noch am besten, und natürlich Ausblicke nach unten.

Meinen Wünschen folgend, ging es auch wirklich eine ganze zeit nur oberhalb entlang, und immer schön offen 🙂

Es mußte nun noch das Heimbachtal bei sankt Goar-fellen durchquert werden, und dann kam die Besagte Passage, die Rainer so gut gefiel. Leider leider war dieser offenbar sehr lohnenswerter abschnitt gesperrt 😦 , so blieb mir nichts anderes übrig als oberhalb entlang zu gehen, so bliebe mir die weite wenigstens erhalten.

Ich kam zum Werlauer Pilz, einem Aussichtspunkt, von dem man sowohl Sankt Goar als auch auf der anderen Rheinseite Sankt Goarshausen sehen kann. Naja sooooooo viel war nun nicht zu sehen, es stande doch schon einiges unter Wasser.

gemütlich ging es nun durch die Weinberge hinab, und Richtung Burg Rheinfels hinauf. Diese Kräftezehrende Steigung hätte ich mir gern erspart. Triefend kam ich oben an, ein kühlender Wind begrüßte mich, und ich ging weiter zur Burg.

Da die Burg sehr gut Besucht war, hielte ich mich nicht lange auf, und ging weiter, immer weiter an Burgmauern vorbei, auch hier langen einige Bäume quer, die durch den Regen keinen halt mehr gefunden hatten.

Nach rund 5 Stunden kam ich in Sankt Goar an. Ging zum Rhein und stellte fest das er etwa 10-15cm gestiegen ist. Den Leuten macht das offenbar nichts aus, die Sitzen Gemütlich in den Cafes, so als ob nichts wäre 😮

Fazit: Eine wirklich sehr sehr schöne und Lohnenswerte Strecke, die man nicht nach Regen gehen sollte! Den gesperrten teil werde ich Wiederholen, und dann mit einer Einkehr in Sankt Goar, bis Oberwesel gehen 🙂

Und den Track

Bilder gibt’s natürlich auch, da es einige mehr geworden sind, dauert das Bildervideo auch entsprechend länger

Da es Probleme mit youtube gibt, habe ich die Bilder alle erst mal bei Facebook hoch geladen, die Bilder müßten alle sehen können.

Die Bilder sind hier zu sehen, so lange bis das mit youtube klappt

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7 Gedanken zu “Rheinburgenweg von Bad Salzig nach Sankt Goar

  1. Doch oben auf der Burg geht das schon, war mir nur zu voll, und naja unten hätte ich fast ein Schlauchboot gebraucht 😉 Wenn kein Hochwasser ist, kann man in Sankt Goar sicher gut Einkehren, hatte ja alles zu gehabt

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  2. Eine schöne Tour, so zu sehen, mit reichlich Höhenmetern!! Da weiß man anschließend, was man geschafft hat, oder? Ich habe nichts gelesen von gemütlich Einkehren; keine Möglichkeit?

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  3. Ich glaube nicht, daß die die Sperrung schon aufgehoben haben. Nicht so ungeduldig. Der Weg läuft nicht weg. 😉

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  4. Danke, mal sehen evtl mache ich morgen die Tour 🙂 in 30 minuten etc ist man ja dort 🙂
    Mit dem Bilder-Video gibts probleme oder mit youtube 😦 sonst gucke ich morgen früh noch mal

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  5. Die Wiederholung kann ich unbedingt empfehlen, denn der gesperrte Abschnitt ist ein „alpiner“ Pfad durch den Hang und stellt wirklich den Höhepunkt der Etappe dar. Wenn man in Hirzenach startet, sollte eine Etappe bis Oberwesel möglich sein. Ob man sich allerdings noch einmal aus dem Gründelbachtal zur Ruine Rheinfels hochquälen will oder diese schikanöse Passage wegläßt, wäre dann zu überlegen. Eine Besichtigung der Ruine ist übrigens lohnenswert.

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