Der Brexbachtalschluchtenweg

Am gestrigen Samstag ging es nach Grenzau, von der Abfahrt Hör-Grenzhausen Autobahn A48 recht einfach zu erreichen.

Auf dem Weg ins Tal, sah ich Absperrungen an den Seiten stehen, ich dachte dies seien Überbleibsel von den Unwettern, vor einigen Wochen. Unten angekommen, gab es noch genügend Parkplätze. Mein navi Zickte allerdings, und fand keinen Satelliten 😦 , also marschierte ich erst mal ohne los, und lies es um den Hals baumeln.

Vorbei ging es an der Burg, und ab in den Wald, dort oberhalb zu Wandern war schon schön gewesen, und offenbar war ich der erste, weil ich alle paar Meter Spinnweben in der Brill hängen hatte 😦 , ohne Brille geht es leider auch nicht.

Bald ging es in Serpentinen recht steil den Hang hinab, auch eine sehr gut gepflegte Passage 🙂

Unten ging es nach Rechts auf einem Breiteren Forstweg dem Brexbach entlang, dieser wechselte mit kleineren Pfad-wegen, die unterbrochen wurden, durch kleine Brücken 🙂 , um auf einem anderen Geschotterten Forstweg zu gelangen. Plötzlich sah ich auf einer Wiese ein Männliches Reh stehen mit Geweih, leider stande der so ungünstig, so das die cam einfach kein Scharfes Bild machen konnte 😦 ,ein Jammer den es war ein sehr schönes Tier, auch wenn er schon etwas weiter entfernt da stand.

Ein wenig schlängelte sich der weg, auch teils als Pfade entlang der Brexbachtalbahn.

Der Abstecher zu einem angeblichen Aussichtspunkt, hinter dem Teufelsberg, lohnt sich nicht, da der Mitten auf einer Kuppe im Wald liegt, und man keine Aussicht bekommt.

Aus dem Wald heraus kommend, höre ich Hundegebell, meine Schritte werden deutlich schneller, und ohne dort hin zu sehen, gehe ich einfach weiter. Einige 100m Hinter dem Angusthof Raste ich ein wenig, und genieße den Ausblick.

Es geht weiter durch Saftige Wiesen, an Glücklichen Kühen vorbei, bis ich an einer Straße kam, die aber schnell wieder in den Wald gehend verlasse, den Wald durchquere ich nur kurz, und hier passiert der Alptraum eines jeden Wanderers.

Quer über den Weg hatte jemand eine durchsichtige Drachenschnur gespannt, ich bin dadurch hingefallen, die Brille ist kaputt, genau so wie die Hose, die unten rum aufgeplatzt ist 😦 . Lädiert setzte ich meine Wanderung so gut es ging, und ohne Brille fort. Leider konnte ich nicht mehr alles sehen, und musste die Brille kurz mit der Hand auf die Nase setzen.

An einem Modellflugplatz ging es über die Höhen bald wieder ins Brexbachtal. Da ich von einem Wanderfreund,erfuhr, dass es am Bahnhof Grenzau ein Restaurant gibt, wo man gut Essen könne, steuerte ich das nun an…. wie sollte es auch anders sein? Es wa Natürlich Geschlossen. Also ging ers weiter zurück zum Auto, in der Hoffnung, dass ich auf möglichst wenig Leute Treffe.

Am Auto warteten schon 2 Herren, die dort auf dem Parkplatz ihren Stand für den Krämermarkt aufbauen wollten. So machte ich mich ungeplant zügiger auf, und fuhr zu einem anderen Schnellrestaurant, um nicht aus dem Auto aussteigen zu müssen.

Fazit: Die Tour hat Pfade, Schluchten,Wälder, Wiesenwege, und herrliche Aussichten zu Bieten, der Asphalt Anteil ist sehr gering.

Und den Link zum Track

Auch Bilder gibt es dazu

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4 Gedanken zu “Der Brexbachtalschluchtenweg

  1. Ein Wundspray, auch für Blasen, Blasenpflaster, so pflaster hab ich meist immer dabei. Am Samstag hätte ich allerdings einen Verband gebraucht. die Blutungen an den armen hätte ich mit Pflaster nie stoppen können, zum Glück hab ich genug Taschentücher dabei gehabt.

    Trotzdem ist das eine sehr schöne gegend 🙂

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  2. Da kann man mal sehen wie wichtig eine gute Grundausstattung ist, dazu gehören Pflaster, Reinigungstücher und natürlich genügend Trinkwasser. Die Wanderattacke allerdings, hättest du damit nicht umgehen können. Ist schon blöd sowas.
    Die Bilder gefallen mir trotzdem

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  3. Hallo Rainer, bei mir wars mehr der durst, ich war außen herum gelaufen, um zu sehen obs da wo wasser gibt, gesehen habe ich einen Gartenschlauch, wo auch wasser raus kam, ob man das Trinken konnte, weis ich nich deshalb bin ich lieber durstig zum Auto zurück gegangen.

    Immerhin konnte ich da meine Wunden etwas reinigen, das Blutete schon am arm etwas 😦 .

    Ja der gefiel mir auch besser als der Saynsteig

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  4. Ich bin diesen Weg vor einigen Wochen gegangen und habe ihn sehr genossen (wurde allerdings auch von Angriffen durch Wanderwege-Terroristen verschont). Ich wundere mich, daß der (schwächere) Saynsteig „Traumpfad“ geworden ist und der fast benachbarte Brexbachschluchtweg nicht. „Schlenderer“ Karl-Georg hat dafür folgende Erklärung: Der Weg gehört „zu großen Teilen in den Westerwaldkreis und wird vom Westerwald Touristik-Service in Montabaur betreut, die Traumpfade dagegen vom Projektbüro der Rhein-Mosel-Eifel Touristik in Koblenz“. Mir soll’s egal sein. Auch ohne orange Beschilderung ist der Weg ein Traumpfad. Nicht offiziell, aber auf der persönlichen Liste.
    Mit dem Schnitzelrestaurant habe ich ja dann Glück gehabt, denn ich war auch mittags da, und die hatten trotz des Schildes geöffnet. Vielleicht, weil ich so hungrig aussah… 😉

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