Mit dem Schlenderer von Straßenhaus ins Fockenbachtal

Nachdem ich nun endlich das Droste Büchlein vom Karl-Georg Müller in den Händen halten darf, muss ich auch direkt die erste Tour davon gehen.

Wir Starten vom Marktplatz in Straßenhaus aus, und überqueren die stark befahrene B256 an der Ampel und gehen nach Rechts, 50m weiter geht es nach links in eine kleine Gasse rein, hier sehen wir zum ersten mal auch die Beschilderung des Butterpfades, dieser nennt sich so, weil ganz früher die Bauern in der Umgebung, ihre Butter und Milch dort entlang transportierten. Wir befinden uns nun in einer Siedlung, durchwandern diese, und gelangen bald in den Wald, wobei es hier meist Laubbäume sind. Von einem Rastplatz kann man gut in das Liebliche Jahrsbachtal gucken

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Der Weg geht zwar geradeaus, wir aber nehmen den Linken Weg, und kommen nach einigen 100m an einem alten Kohlemeiler, der noch von der einstigen Eisenverhüttung im Jahrsbachtal um 1628 übrig geblieben ist.

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Auf der anderen Seite des Weges, stehen mächtige Mammutbäume diese wurden 1971 gepflanzt, und stammten aus der Region nördlich des Yosemite Nationalparks in den USA
Wir gehen den Weg wieder bis zu unserem Rastplatz zurück, und gehen nach links den Berg leicht hoch, oben überqueren wir eine Straße, und folgen dem Butterweg geradeaus weiter.

Nach einiger zeit, erreichen wir den Waldrand, hier haben wir einen guten Blick auf den Ort Bonefeld

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Wir kommen an einer alten Eiche die ihre Äste bis weit in die Wiese streckt, zur rechten vor der eine leider kaputte Bank steht. Wir Wandern weiter durch den Wald, und sehen an einer Kreuzung das Schild, Hügelgrab, diesem folgen wir nun.

Das Keltengräberfeld besteht aus 6 Grabhügeleln die vom 5. Jahrhundert v.Chr sein dürften

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Nach dieser Besichtigung, Wandern wir etwas Bergab, und stoßen auf ein weiteres Schild “Alte Burg“ dann wollen wir doch mal gucken was es damit auf sich hat…..
Aber erst mal kommen wir aus dem Wald heraus.

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Die Nutzung dieser Burg ist bis heute weitestgehend unklar. Man geht davon aus das es ein Hof gewesen sein könnte, da man dort auch Wälle und Gräben gefunden hat, geht man davon aus, dass diese evtl für Tiere angelegt wurden. Die Nutzung des Gehöftes dürfte in der Neuzeit gelegen haben, so etwa 16-17 Jh.

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Wir gehen etwa 200m Richtung des Ortes, und Biegen an einer Bank rechts ab, dieser Fahrweg bringt uns etwas hinauf.

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Wir überqueren erneut die B256 wobei wir hier eine größere Lücke finden müssen, da hier recht schnell gefahren wird! Auf der anderen Seite geht es weiter durch Laubwald. Von einer Asphaltierten Straße, gehen wir links einen Feldweg hinab ins Fockenbachtal, wobei hier teils der Weg etwas unwegsam erscheint.

Über dem Fockenbach drüber, kommen wir auf einem Breiten Fahrweg, und gehen mit diesem hinab

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An einer stelle, kann ich sogar noch mal Märzbecher entdecken.

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Wir kommen nun an einem Tümpel vorbei, und kurz darauf sehen wir auch schon die Grube Louise, davor Bietet sich eine Bank zur Rast an.

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Bis ins 16.Jh lässt sich die Erzförderung in der Region Straßenhaus zurückverfolgen.Die Grube Louise diente zur Gewinnung von Eisen und Buntmetallen wie Kupfer. Über einen Stollen war sie mit der Grube Alexander verbunden. Das Erz wurde mit Pferdefuhrwerken an den Rhein gebracht. 1859 wurden beide Gruben unter dem Namen Louisenglück zusammengelegt. 1877 stellte man den Betrieb in beiden ein.

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Nach der Grube gehen wir weiter an dem Wildzaun entlang, dass Tal weitet sich nun.

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An einer Grillhütte, mit einer Riesen Relaxbank, machen wir eine längere Pause

Hinweis! Das Hier Gelagerte Holz noch die Hütte, dürfen NICHT ohne das Einverständnis des  Burschenverein Frohsinn Niederhonnefeld-Ellingen e.V.  genutzt werden!

Es war mit dem Vorigen Text nicht meine Absicht zum Raub auf zu rufen! Mich hat jemand vom Verein angeschrieben das Holz weg gekommen ist. Das Tut mir wirklich sehr leid und ich Entschuldige mich für die Unannehmlichkeiten, ich habe den Text damals aus meiner Wanderfreude heraus geschrieben, und mir war der Umfang, was ich anrichten kann mit den Zeilen, nicht klar.

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Wir gehen nach rechts und folgen dem Asphaltweg durch das Tal, bis wir am Rand des Ortes Niederhonnefeld an kommen, wir folgen der Wegführung weiter, und gelangen an der K103, mit dieser gehen wir 50m nach Rechts, und laufen auf das Naturschwimmbad Niederhonnefeld zu

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Ein Schild über dem Eingang des Bades, sagt uns das wir noch genau 12 Minuten Gehzeit haben( auf die Stoppuhr gucke). Mit dem Wanderweg S2 und später auch dem Butterpfad kommen wir zurück zum Ausgangspunkt.

Daten zur Tour

Schwierigkeitsgrad: Leicht
Wegstrecke: 10km
Gehzeit etwa 3 Stunden

ÖPNV: Bus 101 von Neuwied BF bis Straßenhaus Mitte.

Einkehrmöglichkeiten: Diverse in Straßenhaus

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